Keimen

Keimdauer
Diese ist wie schon gesagt sehr abhängig von den äußeren Bedingungen.
Bei guten bzw. optimalen Bedingungen dauert es ca. 3-14 Tage bis aus den Chilisamen ein Keimling entsteht – in einzelnen Fällen können das auch schonmal 2 Keimlinge sein, wie man auf dem zweiten Bild sehen kann.
Es gibt auch Chilisorten, die sich von Haus aus etwas schwer tun beim keimen, wie zB. Tepin. Hier muss man sehr genau auf die Bedingungen achten, um Erfolge zu erzielen.
Unsere Chilipflanzen sind bisher erfreulicherweise immer sehr schnell (ca. 3-7 Tage) gekeimt.

Keimblätter
KeimenJeder Keimling hat im Normalfall 2 Keimblätter, da es sich um sogenannte zweikeimblättrige Pflanzen handelt. Wie unten auf dem Bild zu sehen ist, gibt es aber auch Ausnahmen, wo Keimlinge mehr wie 2 Keimblätter haben. Wir haben eigentlich jedes Jahr solche Keimlinge. Es scheint also recht häufig vorzukommen. Für die Pflanze stellt das aber kein Problem dar.
Wie unter dem Punkt „Saat“ schon erwähnt, kann es vorkommen, dass sich die Keimblätter schwer aus der Samenhülle lösen. Dies geschieht oft, wenn sich die Samenhüllen über der Erde befinden und austrocknen, obwohl die Keimblätter sich noch nicht aus der Hülle gelöst haben.
In solch einem Fall weicht man die Samenhülle am besten mit Wasser ein und versucht sie dann langsam von den Keimblättern zu lösen. Günstig dafür ist eine Pinzette. In manchen Fällen sitzt die Samenhülle so fest, dass die Keimblätter oftmals schon geschädigt sind und die Pflänzchen nicht mehr genügend Kraft haben und trotzdem eingehen. In anderen Fällen lässt sich die Samenhülle dann wieder ganz leicht entfernen. Wenn beim Entfernen nur Teile der Keimblätter beschädigt oder abgerissen wurden, haben die Pflanzen in den meisten Fällen überlebt. Allerdings brauchten sie viel länger wie die gesunden Pflanzen.
Dass die Keimblätter sich frei entfalten können ist lebenswichtig für die Pflanzen, weil sie in den ersten Tagen, wo fast noch keine Wurzeln ausgebildet sind, ihre Nährstoffe aus den Keimblättern beziehen.
Vorbeugen kann man, indem man die Samen bei der Aussaat nicht allzu spärlich mit Erde bedeckt. Aber bei einigen Keimlingen kommt es trotzdem immer wieder zu dem Problem.

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