Capsicum galapagoense

Allgemeines:
Die Art Capsicum galapagoense kommt ursprünglich von den Galapagosinseln und ist auch ausschließlich dort verbreitet. Sie ist deshalb die wohl seltenste Art der Gattung Capsicum. Nahe verwandtschaftliche Beziehungen werden zu den Arten Capsicum annuum, Capsicum frutescens, Capsicum chinense und Capsicum chacoense vermutet. Diese Vermutungen stützen sich auf gleiche Merkmale dieser Sorten, wie weiße Blüten, gelbliche Samen und häufig rote Früchte.

Habitus:
Diese Chilipflanzen wachsen stark verzweigt und buschig. Auffällig ist die starke Behaarung aller Pflanzenteile. Im Allgemeinen werden Wuchshöhen von 1 m bis 4 m erreicht.

Blätter:
Die ganzrandigen Blätter sind oval bis eiförmig und laufen spitz zu. Zerreibt man sie, soll sich ein parfumartiger Duft entfalten, ähnlich wie bei dem Duft nach Tomatenblättern bei Capsicum cardenasii.

Blüten:
Die Blüten sind fast ausschließlich einzeln in den Verzweigungen zu finden. Die weißen Kronblätter werden von einem kompakten Kelch zusammengehalten und sind an den Spitzen leicht nach aussen gebogen. Die Staubblätter sind weiß gefärbt mit leuchtend gelben Pollen.

Früchte:
Die kugeligen Beeren beinhalten gelbliche kleine Samen. Sie reifen von dunkelgrün nach orange bzw. rot ab und sind etwa 5 mm groß.

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